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22.12.2011

Tipps im Umgang mit vorweihnachtlicher E-Mail-Flut

Die Mail-Flut steigt in der Vorweihnachtszeit und birgt oft Gefahren durch schädliche Anhänge und Link. Hier einige Tipps, wie Sie unnötigen vorweihnachtlichen Sicherheitsärger vermeiden.

Betrüger nutzen die Unbekümmertheit aus; denn der Countdown bis Weihnachten läuft und die Vorfreude ist groß. Menschen wollen Freude teilen. Sie verschicken E-Cards, Geschenk-Tipps mit Links zu entsprechenden Seiten, witzige Präsentationen zu Weihnachtsthemen oder Links zu Seiten, auf denen man mit wenigen Klicks animierte Weihnachtsgrüße erstellen kann. In sozialen Netzwerken sprießen Weihnachts-Applikationen wie Pilze aus dem Boden, bei denen es um virtuelle Geschenke oder virtuellen Weihnachtsschmuck und vieles mehr geht. Doch Vorsicht ist geboten. Hier einige Tipps, wie Sie unnötigen vorweihnachtlichen Sicherheitsärger vermeiden.

Erst prüfen, dann klicken
Nicht einfach auf einen Link klicken, nur weil der Absender bekannt ist - Malware übernimmt mitunter die Kontrolle über Benutzerkonten und versendet automatisch infizierte E-Mails an alle Kontakte im Adressbuch. Wenn eine E-Mail suspekt erscheint, hat das seinen Grund. Und auch wenn der Absender nicht manipuliert ist, so kann man sich nicht darauf verlassen, dass der Anhang nicht schädlich ist. Verbreitet sich ein Anhang oder Link wie im Schneeballsystem, dann lassen nur die wenigsten Vorsicht walten und schauen, ob diese sicher sind oder nicht und leiten sie einfach an alle Freunde und Bekannten weiter. Das Gefährliche dabei: Solche Aktionen finden meistens während der Arbeitszeit statt und werden über Arbeitsrechner an andere Arbeitsrechner geschickt. Bei Sicherheitslücken im Unternehmenssystem kann der Schneeball zu einer Lawine werden - mit schlimmen Folgen für das Unternehmen.

Nicht alle Geschenke annehmen
In Social Networks werden unzählige Weihnachts-Applikationen oder virtuelle Geschenke verschickt. Nicht alle sollte man bedenkenlos annehmen, sondern genau prüfen, woher sie kommen und ob sie vertrauenswürdig sind. Im Zweifel lieber ablehnen. Gerade in den VZ-Netzwerken und bei Facebook sind solche Geschenke-Apps beliebt. Man sollte recherchieren, ob es bereits Berichte von Antivirenherstellern dazu gibt. Vorsicht aber auch vor Warnmeldungen, diese können zum Bumerang werden. So verbreiteten vor kurzem zehntausende Facebook-Nutzer die unzutreffende Warnung, hinter der Weihnachtsbaum-App verberge sich ein äußert schädlicher Trojaner. Das war aber nicht der Fall. Betrüger können auf diesen "Warn"-Zug aufspringen und manipulierte Links verschicken.

Vorsicht bei Fotos
Beim Veröffentlichen, Versenden und Empfangen von Mails sollten einige Regeln beachtet werden. Viele Menschen nutzen die Feiertage dazu, in ihren Profilen Fotos von Betriebs- oder Familienweihnachtsfesten zu veröffentlichen. Nicht alle Fotos sind für die Öffentlichkeit bestimmt. Peinliche Bilder können den eigenen Ruf oder den des Unternehmens zerstören. Auch sollten Nutzer bei Fotos, die sie empfangen, größte Vorsicht walten lassen. Nach wie vor werden Fotos gerne für schädliche Codes genutzt.


Sicherheit geht vor - besonders an Weihnachten
Wer einen neuen PC oder ein Note-, Net- oder MacBook unter dem Weichnachtsbaum findet und dieses sofort ausprobieren will, sollte vor dem ersten Online-Gang mit dem neuen Gerät die Sicherheitsvorkehrungen nicht vergessen. Zwar enthalten sie ab Werk eine vorinstallierte Schutzsoftware, allerdings kann diese je nach Herstellungsdatum des PCs oder Laptops veraltet sein. Denn es gibt täglich neue Bedrohungen durch Viren, Würmer und Trojaner.

Quelle: www.digital-business-magazin.de



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